Es bewegt sich was beim Thema Semesterticket. Wie mittlerweile alle wissen dürften, hatte der VRR allen ASten im VRR-Gebiet den Semesterticketvertrag zum WiSe 15/16 gekündigt und einen neuen Vertrag vorgelegt, nachdem sich der Preis des Semestertickets um 50% verteilt auf mehrere Semester erhöhen soll. Dabei ging der VRR ziemlich undiplomatisch vor, verweigerte Verhandlungen und drohte mit Hilfe einer PR-Kampagne allen Studierenden damit, dass die Alternative zu dem neuen Vertragsentwurf nur kein Semesterticket sei. Die ASten schlossen sich zusammen und luden Herrn Castrillo vom VRR-Vorstand in diverse öffentliche Fragerunden ein. Besonders beliebt waren in diesen Fragerunden übrigens Schilder mit der Aufschrift “Beantworten Sie die Frage”, denn Herr Castrillo redete gerne mal um den heißen Brei.

In der Zwischenzeit hatten einige Rektorate (an Unis ohne eine studentische Vertretung) den vom VRR vorgelegten Vertragsentwurf bereits unterschrieben. Als erste Studierendenschaft unterzeichnete dann vor kurzem der AStA der BU Wuppertal den Vertrag, ließ sich aber versichern, dass etwaige Verhandlungserfolge der anderen ASten auch für sie wirksam sind. Danke für die Solidarität, AStA der BUW. Nicht.

ASten präsentieren eigenen Vertragsentwurf

Nun gehen die anderen ASten in die Offensive und haben dem VRR ein alternatives Vertragsangebot geschickt. Auch dort sind Preiserhöhungen vorgesehen, allerdings in kleinerem Ausmaße. Außerdem wollen die ASten die Mitnahmeregelungen im Vertrag stehen haben und haben eine längere Kündigungsfrist angesetzt, um nicht noch mal vom VRR so überfallen zu werden. Das Angebot soll Herrn Castrillo am Donnerstag, den 05.02. um 18.00 Uhr bei weiteren öffentlichen Fragerunde im Audimax der Uni Essen überreicht werden. Der Verwaltungsrat des VRR soll das Angebot dann am 18.02. in einer seiner Sitzungen beraten. Alle Infos und den Alternativvertrag findet Ihr hier (http://www NULL.asta-due NULL.de/endlich-bewegung-beim-semesterticket-asten-unterbreiten-alternativangebot/).

Was der AStA der RUB zum Thema macht? Nun, wie wir schon in einem StuPa-Bericht erläuterten, ist den AStA-tragenden Listen (NAWI, GeWi, ReWi, JusoHSG, IL) das Thema nicht so wichtig. Aber keine Sorge, im Alternativvorschlag ist auch unsere Studierendenschaft vertreten, denn nachdem die komplette Opposition dem AStA auf einer der letzten StuPa-Sitzungen für sein Nichtstun so richtig in den Arsch getreten hat (verbal) konnten sie dann plötzlich doch an einem Treffen teilnehmen. Den Anteil des AStA der RUB an diesem alternativen Vertragsangebot schätzen wir jedoch eher gering ein.

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