{"id":707,"date":"2013-09-26T09:56:36","date_gmt":"2013-09-26T07:56:36","guid":{"rendered":"http:\/\/bier.rub.de\/?p=707"},"modified":"2013-09-26T09:56:36","modified_gmt":"2013-09-26T07:56:36","slug":"personalwechsel-beim-asta-jusohsg-uebernimmt-komplett","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/bier.rub.de\/?p=707","title":{"rendered":"Personalwechsel beim AStA &#8211; JusoHSG \u00fcbernimmt komplett"},"content":{"rendered":"<p class=\"lead\">Da bleibt einem fast die Brez&#8217;n zum Bier im Hals stecken. Obwohl die derzeitige AStA-Koalition aus 4 Listen besteht (Juso HSG, Nawi, Gewi, IL), \u00fcbernimmt die JusoHSG, die bisher den Vorsitz stellte, nach dem angek\u00fcndigten R\u00fccktritt des Finanzreferenten Christian Volmering nun auch noch dieses Referat. Simon Gutleben, der sich bisher als Satzungsausschussvorsitzender und AKAF\u00d6-Verwaltungratsmitglied engagierte, soll am 01.10.2013 in die Verantwortung der Finanzen der gesamten Studierendenschaft gestellt werden.<\/p>\n<p>Beim AStA der RUB steht ein gro\u00dfer Personalwechsel bevor. Der bisherige Finanzreferent wird sein Mandat zum 30.09. niederlegen, aus pers\u00f6nlichen Gr\u00fcnden wie zu lesen ist. Bei einem AStA, der immerhin aus vier verschiedenen Listen besteht, sollte die Nachfolge wohl nicht schwer fallen. Doch anscheinend nutzte die JusoHSG den Moment und so stellt ein und die selbe Liste ab Oktober nicht nur den Vorsitzenden, sondern auch den Finanzreferenten des Allgemeinen Studierendenausschusses. Das verwundert, da nach den StuPa-Wahlen 2013 schon einige Referate mit mehr Jusos besetzt wurden und weniger von den anderen Listen in die Referate gingen.<\/p>\n<h4>Wir wollen ja nicht nachtragend sein&#8230;<\/h4>\n<p>Was beim letzten Mal passierte, als die Jusos Vorsitz und Finanzen stellte, kennt wohl jede_r Studi an der RUB: Die ber\u00fchmte &#8222;Mensa-Party&#8220; war die Konsequenz. Damals lud der AStA teure, in den Charts vertretene Bands in die Mensa ein und hinterlie\u00df am Ende ein Defizit von 240.000 Euro. Daraufhin musste der nachfolgende AStA einen &#8222;Juso-Euro&#8220; erheben, damit die Studierendenschaft die vom Gesetzgeber vorgeschriebenen R\u00fccklagen wieder bilden konnte. Fabian Ferber und Uwe Bullerjahn, beide bei den RUBRosen, wie sich die Jusos derzeit nannten, waren damals verantwortlich f\u00fcr die Finanzen der Studierendenschaft. Nach dem der jetztige AStA das Geld der Studierenden schon an metropolradruhr verschwendete, k\u00f6nnen wir nicht sicher sein, ob die Doppelspitze eine gute Idee ist. Denn rein rechtlich gesehen kann die JusoHSG jetzt alles alleine entscheiden: Mit den Unterschriften des Vorsitzenden, des Finanzreferenten und eines weiteren Vorstandsmitgliedes ist alles m\u00f6glich. Und im Vorstand ist eben auch ein JusoHSG-Mitglied vertreten. Mit dieser Macht k\u00f6nnten die Jusos auch noch in den letzten 4 Monaten vor der Wahl genug Mist anstellen.<\/p>\n<h4>Hallo, kein anderer sonst da?<\/h4>\n<p>W\u00e4hrend die Jusos schon wieder ihre Propaganda-Maschinen angeworfen haben, spricht die NAWI dem Kandidaten schon mal Ihr Vertrauen aus. Da kann man sich nur fragen, was zur H\u00f6lle da eigentlich los ist. Erst einmal ist zu sagen, dass Simon Gutleben im Studierendenparlament gew\u00e4hlt werden muss. Diese fr\u00fchen Gratulationen sind also voreilig. Aber es w\u00e4re nicht das erste Mal, dass der AStA dem StuPa vorgreift und meint, was er sagt sei Gesetz. Zur NAWI, GEWI und IL ist zu sagen: Wer sich in den AStA w\u00e4hlen l\u00e4sst, der muss halt auch Verantwortung \u00fcbernehmen. Im Sinne der Studierenden sollte das mit Hilfe des Mehr-Augen-Prinzipes stattfinden, um Alleing\u00e4nge zu verhindern. Alle Listen waren schon letztes Jahr im AStA vertreten, d.h. alle verf\u00fcgen \u00fcber die gleiche Erfahrung. Da z.B. die Internationale Liste sogar fr\u00fcher schon mit der GHG im AStA war, sollten sie eigentlich sogar \u00fcber noch mehr Erfahrung verf\u00fcgen. Wir finden es einfach nur unverantwortlich von allen beteiligten Listen, sich in so einer Situation zur\u00fcckzulehnen oder, im Fall der JusoHSG, die komplette Macht zu \u00fcbernehmen. Wenn diese Koalition es nicht hinbekommt, den AStA zu f\u00fchren, dann hilft nur eines: R\u00fccktritt und Neuwahlen.<\/p>\n<h4>Und der Neue?<\/h4>\n<p>Stellt sich nat\u00fcrlich noch die Frage, was Simon Gutleben dazu bewogen hat, seine bisherigen Verantwortungsbereiche in die Tonne zu werfen. Denn eigentlich hatte er sich absichtlich nicht in ein Referat w\u00e4hlen lassen, um seine Arbeit als Satzungsausschussvorsitzender und als studentisches Mitglied im AKAF\u00d6-Verwaltungsrat losgel\u00f6st von der AStA-Mehrheit und mit allen gemeinsam t\u00e4tigen zu k\u00f6nnen. Dies jedenfalls behauptete er noch in der dritten Sitzung des 46. Studierendeparlaments in der Befragung als Kandidat f\u00fcr den AKAF\u00d6-Verwaltungsrat. Alles nur machtgeile L\u00fcgen und Wahlkampfblabla? Da k\u00f6nnen wir nur den Kopf sch\u00fctteln. Aber schlimmer gehts ja bekanntlich immer: Bis vor ein paar Monaten hatte Simon Gutleben n\u00e4mlich schon einmal die Verantwortung \u00fcber studentische Gelder: Die des Fachschaftsrates Sozialwissenschaft. Dort setzte er 2000 Euro aufs Spiel, als er bekannte Fristen vers\u00e4umte. Und der gleiche Mensch soll jetzt die gesamten Finanzen der Studierendenschaft \u00fcbernehmen? Wir denken: Besser nicht.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Da bleibt einem fast die Brez&#8217;n zum Bier im Hals stecken. Obwohl die derzeitige AStA-Koalition aus 4 Listen besteht (Juso HSG, Nawi, Gewi, IL), \u00fcbernimmt die JusoHSG, die bisher den Vorsitz stellte, nach dem angek\u00fcndigten R\u00fccktritt des Finanzreferenten Christian Volmering nun auch noch dieses Referat. 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