{"id":676,"date":"2013-09-06T11:52:32","date_gmt":"2013-09-06T09:52:32","guid":{"rendered":"http:\/\/bier.rub.de\/?p=676"},"modified":"2013-09-06T11:57:06","modified_gmt":"2013-09-06T09:57:06","slug":"ticketpreiserhohung-was-die-asten-sagen","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/bier.rub.de\/?p=676","title":{"rendered":"Ticketpreiserh\u00f6hung: Was die ASten sagen"},"content":{"rendered":"<p class=\"lead\">Trotz Sommersemesterferien ist bei vielen Studis angekommen, dass der VRR den Preis f\u00fcr das Semesterticket um 43% anheben will. Auf der Facebook-Seite der Kampagne &#8222;So nicht, VRR!&#8220; \u00e4u\u00dfern sich st\u00fcndlich mehr Leute zu der dreisten Forderung des VRR. Wir haben f\u00fcr Euch zusammen gestellt, was die ASten im VRR-Gebiet gegen die Preiserh\u00f6hung anbringen.<\/p>\n<h4>Was die ASten sagen<\/h4>\n<p><em>Keine Vergleichbarkeit mit anderen Tickets<\/em><\/p>\n<p>Der AStA der FH Dortmund ver\u00f6ffentlichte in seinem &#8222;AStA-Blatt&#8220; eine Stellungnahme zu den Begr\u00fcndungen des VRR. Dort sagen sie z.B. dass der Vergleich des Semestertickets mit Abotickets wie z.B. dem Schokoticket unangebracht sei. &#8222;F\u00fcr das Semesterticket hat sich eine Gruppe solidarisiert \u2013 die der Studierenden \u2013 und beschlossen, jedes Semester einen festen Beitrag f\u00fcr eine Leistung zu erbringen \u2013 ob sie nun in Anspruch genommen wird oder nicht \u2013 um einen m\u00f6glichst g\u00fcnstigen Tarif f\u00fcr diese finanziell nicht gerade sicher gestellte Gruppe zu erzielen&#8220;, hei\u00dft es der Begr\u00fcndung. Da kein anderes Ticket ein Muss-Ticket einer Solidargemeinschaft ist, seien die Preise und Leistungen mit anderen Tickets nicht zu vergleichen, wird in verschiedenen AStA-Publikationsorganen erkl\u00e4rt.<\/p>\n<p><em>VRR verhandelt gar nicht &#8211; er fordert<\/em><\/p>\n<p>Wor\u00fcber sich die ASten ebenfalls aufregen ist die Art und Weise, wie der VRR mit den Studierendenvertreter_innen umgeht. So klagen sie in der WAZ dar\u00fcber, dass sie zu einem Treffen eingeladen wurden, welches &#8222;Weiterentwicklung des Semestertickets&#8220; genannt wurde. \u00dcber die Preiserh\u00f6hungsabsichten seien sie erst auf dem Treffen informiert worden. Und selbst dann, so erz\u00e4hlen es jedenfalls verschiedene AStA-Vertreter_innen in verschiedenen Zeitungen, stand f\u00fcr den VRR nur eine Frage im Raum: In welchem Zeitraum soll der Preis erh\u00f6ht werden. 2 Semester oder vielleicht doch lieber 4? Die Vertragspartner des VRR f\u00fchlen sich, auf gut deutsch gesagt, verarscht.<\/p>\n<p><em>VRR handelt intransparent und uneinsichtig<\/em><\/p>\n<p>Ein weiterer Kritikpunkt seitens der ASten ist die Intransparenz der vom VRR angebrachten Begr\u00fcndungen. So legte er nicht offen, wie genau die Erkenntnis um das ge\u00e4nderte Fahrverhalten der Studis \u00fcberhaupt zu Stande gekommen sei. Der AStA Duisburg-Essen bezeichnete dies in einer Pressemitteilung als &#8222;Friss-Oder-Stirb-Taktik&#8220;, in welcher eine inhaltliche Auseinandersetzung gar nicht gew\u00fcnscht sei.<\/p>\n<h4>UAMR-Rektoren auch gegen Erh\u00f6hung<\/h4>\n<p>Vor kurzem \u00e4u\u00dferten sich in der WAZ dann auch die UAMR-Rektoren zum Thema und stellten sich auf die Seite ihrer Studierenden. Sie bef\u00fcrchten, dass durch diese massive Preiserh\u00f6hung die Akzeptanz f\u00fcr das auf dem Solidarprinzip beruhende Studiticket sinken wird. Auch f\u00fcr die Rektoren sind die massiven Preiserh\u00f6hungsabsichten laut einem Bericht in der WA sachlich nicht nachvollziehbar.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Trotz Sommersemesterferien ist bei vielen Studis angekommen, dass der VRR den Preis f\u00fcr das Semesterticket um 43% anheben will. Auf der Facebook-Seite der Kampagne &#8222;So nicht, VRR!&#8220; \u00e4u\u00dfern sich st\u00fcndlich mehr Leute zu der dreisten Forderung des VRR. Wir haben f\u00fcr Euch zusammen gestellt, was die ASten im VRR-Gebiet gegen die Preiserh\u00f6hung anbringen. 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